Das Paradies schmiegt sich ganz sanft an die Hänge des Engadins, etwas ausserhalb von Ftan. Dezent versteckt es sich hinter Arven, passt sich durch seine zurückhaltende Architektur perfekt in die Landschaft ein. „Hideaway“, wie es sich selbst nennt, könnte nicht passender sein. Das Paradies ist ein Hotel für diejenigen, die zwar Luxus suchen aber auf Protz verzichten wollen. Hier wird auf Alpine Chic und hochwertige, regionale Küche, statt auf Blattgold und Kaviar gesetzt.

Natürlich bietet sich das familiäre Hotel auch für Hochzeiten an. Es ist relativ klein – bietet mit seinen 23 Zimmern Platz für rund 50 Übernachtungsgäste. Deshalb bietet es sich an, für eine Hochzeit gleich das ganze Haus zu mieten. So kann die Party die ganze Nacht dauern – ohne dass sich jemand gestört fühlen würde.

Heiraten im Bergsommer oder ganz romantisch im Schnee

Wir haben das Paradies im Sommer besucht. Der Bergsommer – mit seinen wunderbaren Blumenwiesen – strahlt für uns eine ganz besondere Magie aus. Im hauseigenen Garten des Paradieses wucherten die Beeren, welche dann gleich zum Abendessen serviert wurden. Und wir genossen ein privates Arvenholzbad auf der Terrasse des Spas – mit Ausblick in die wunderbare Natur. Das Engadin hat übrigens schon beinahe südliches Klima. Im Sommer ist es öfters schön als im Flachland, und im Winter gilt es als schneesicher. Das liegt natürlich nicht nur an der speziellen geografischen Lage, sondern auch an der Höhe. Ftan befindet sich auf 1648 Metern über dem Meer.

Wenn man schon beim Schnee ist: für Winterhochzeiten ist das Paradies natürlich prädestiniert. Stellt euch nur vor, wie romantisch es ist, wenn ihr von der Kirche im Dorf mit dem Pferdeschlitten ins Hotel fahrt, wo schon Glühwein und ein knisternder Kamin auf euch warten. Aber was erzähl ich euch? Ihr wisst inzwischen ja wahrscheinlich schon, dass ich ein grosser Fan von Winterhochzeiten in den Bergen bin.

Heiraten ist Chefsache

Bei der Hochzeitsgestaltung gibt es fast keine Grenzen. Geheiratet werden kann entweder in der Dorfkirche, auf Schloss Tarasp oder – im Rahmen einer freien Trauung – im Hotel selber. Auf der Terrasse oder im Garten beispielsweise. „Ich hatte auch schon ein Paar, das die Terrasse im Winter bei minus 25 Grad nutzen wollte. Also haben wir kurzerhand ein beheiztes Zelt aufgebaut“, erzählt Direktorin Meike Bambach. Im Paradies sind Hochzeiten nämlich Chefsache – auch Wunsch übernimmt die 44-Jährige die komplette Hochzeitsorganisation. Sie kennt die besten Dienstleister in der Umgebung – egal ob Makeup-Artistin oder Florist.

Wie bei den meisten Hochzeitslocations, empfiehlt es sich auch im Paradies, euren grossen Tag ungefähr ein Jahr im Voraus zu buchen. Seid ihr aber flexibel beim Datum oder wollt nicht in der Hochsaison heiraten, sind auch kürzere Fristen möglich. Aufgrund seines „Hideaway“-Status bietet sich das Hotel natürlich für kleinere, intime Hochzeiten an. Aber auch grössere Hochzeiten haben dort schon stattgefunden – mit bis zu 150 Gästen.

 

Ein romantisches Wochenende zu Zweit

Natürlich bietet sich das Paradies nicht nur für Hochzeiten an, sondern für alle romantischen Gelegenheiten. Etwa einen Minimoon, also eine kurze Auszeit direkt nach der Hochzeit, wenn es erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Flitterwochen gehen soll. Oder um seinen Hochzeitstag dort zu feiern, wie wir es getan haben. Sehr zu unserer Entspannung beigetragen hat übrigens auch das neue „Alles inklusive“-Konzept. Das bedeutet übrigens nicht nur, dass alle Mahlzeiten und alle Getränke (ja, wirklich alle Getränke, sogar der Schlummertrunk an der Hotelbar), sondern auch der Chauffeur-Dienst inklusive sind.

 

Unsere Abreise fiel uns übrigens schwerer als gedacht. Wir sassen auf der Terrasse, genossen eine letzte Ingwer-Birnen-Limonade, liessen den Blick über das Tal bis nach Schloss Tarasp schweifen und waren ein bisschen wehmütig. Aber wer verlässt schon gerne das Paradies?

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Hotel Paradies. Wir wurden eingeladen, der Artikel widerspiegelt aber unsere persönliche Meinung.