Ich hatte es ja bereits auf Facebook angekündigt. Ich habe mich diese Woche an die hohe Kunst des Macarons backen gewagt. Eigentlich sind sie gar nicht so schlecht rausgekommen, wenn man bedenkt, dass ich die Dinger in einem Gas-Backofen machen musste. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, an meiner Lieblingsfüllung arbeite ich noch.

Macarons1

Macarons2

Falls ihr das Experiment auch mal wagen wollt, hier das Rezept. Für die Hüllen braucht ihr:

180 Gramm Puderzucker

2 Eiweiss

80 Gramm gemahlene und geschälte Mandeln

Farbpulver (das mit dem Gold hat bei mir nicht wirklich funktioniert)

1. Die Mandeln in einen Blitzhacker geben und fein hacken. Danach 120 Gramm Puderzucker dazugeben und weiterhacken.

2. Das Eiweiss mit einer Prise Salz steifschlagen. Danach 60 Gramm Puderzucker und das Farbpulver dazu geben. Weiterrühren, bis die Masse schön glänzt.

3. Danach die Zucker-Mandelmasse hinzusieben. Mit einem Plastikschaber unterheben. Und circa 15 Mal sanft von unten nach oben ziehen.

4. Die Masse in einen Spritzbeutel geben und auf einer Silikonmatte kleine Kreise formen (ich habe die Matte aus dem Macarons-Set der Migros benutzt, hat gut funktioniert)

5. Die Macarons eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.

6. Die Macarons ca. 14 Minuten bei 145 Grad backen (bei Umluft, falls ihr habt). Achtung: Die Macarons erst lösen, wenn sie bereits abgekühlt sind.

Die Füllung macht ihr aus einer Tafel weissen Schokolade und einer kleinen Pflaume. Die Pflaume schält und zerquetscht ihr, während ihr die Schokolade über dem Wasserbad schmelzt. Danach vermischt ihr die beiden Komponenten und stellt sie für einige Stunden in den Tiefkühler.

Danach kommt der lustige Teil: Die Pflaumen-Ganache auf den einen Hälften verteilen, danach den Deckel draufsetzen. Fertig sind die (hoffentlich) leckeren Macarons.