Die ehemalige Mademoiselle meldet sich aus den Flitterwochen zurück. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich euch natürlich noch ausführlicher darüber berichten und euch Tipps geben, wie ihr den perfekten Honeymoon plant.

Zuerst melde ich mich aber mit einem Thema zurück, das ihr bei eurer Hochzeitsvorbereitung auf keinen Fall vergessen dürft. Ich habe mich ja in der Vergangenheit als Fan einer Hochzeitssendung auf Vox geoutet. Dabei habe ich gelernt, dass die Diskussion „Buffet oder Mehrgang-Menu“ wohl eine Art Glaubensfrage ist.

Trotzdem will ich versuchen, das Thema ganz neutral zu diskutieren. Eines gleich vorweg: Prinzipiell muss einfach die Qualität des Essens stimmen. Wer ein gutes Restaurant oder einen guten Caterer ausgewählt hat, wird seine Gäste glücklich machen – egal ob sie das Essen serviert bekommen oder es selber holen müssen.

Und nun zu den Vorteilen des Buffets: Gibt es mehrere Gerichte, so steigt auch die Chance, den Geschmack eurer Gäste zu treffen. Und jeder bestimmt selber, wie viel er isst. Linienbewusste schöpfen sich weniger, Hungrige holen sich Nachschlag. Allerdings ist genau das das Problem: Der Saal wird nie wirklich zur Ruhe kommen, die ganze Zeit sind Menschen unterwegs. Für ältere Gäste kann das ganz schön stressig werden. Am wichtigsten ist eine schöne Präsentation und eine gute Organisation – lange Schlangen bei der Essensausgabe finde ich wahnsinnig unattraktiv.

Wer sich für Tellerservice entscheidet, der tut gut daran, bei seinen Gästen nach deren Vorlieben und Allergien zu fragen. Die Atmosphäre ist gemütlicher und wirkt edler. Allerdings riskiert ihr, nicht jeden Geschmack zu treffen. Deshalb müsst ihr euch entscheiden: Traut ihr euch, ein exklusives Gourmet-Menü zu servieren? Oder setzt ihr lieber auf die klassische Küche, die jedem schmeckt?

Wir hatten uns übrigens für einen Kompromiss entschieden (typisch Schweizer, halt): Vor- und Hauptgang liessen wir servieren, danach gab es ein Käse- und ein Dessertbuffet.