Rund zwei Stunden dauert die Zugfahrt von Zürich nach Lausanne. Und die Boutique Belle en Blanc von Olga Wisniewska-Seld ist diese Reise definitiv wert. Drei Bussstationen vom Zentrum entfernt, in einem unscheinbaren Bürogebäude, liegt dieses Mekka für zukünftige Bräute.

Das Belle en Blanc-Erlebnis beginnt bereits beim liebevoll dekorierten Schaufenster, das Olga vier Mal jährlich neu gestalten lässt. Das Interieur der Boutique ist in weiss, grau und beige gehalten. Es wirkt stilvoll und trotzdem gemütlich.

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Belle en Blanc 1

Vieles hat Olga selber designt. Mit dieser Boutique erfüllte sie sich einen langgehegten Traum. „Als ich selbst vor fünf Jahren in der Schweiz auf Brautkleidsuche war, fand ich einfach nichts, das meinen Ansprüchen gerecht wurde“, sagt sie.

Olga Wisniewska Belle en Blanc

2011 eröffnete sie ihre eigene Boutique, in der sie exklusiv englische Designerinnen wie Stephanie Allin und Caroline Castigliano anbietet. Auch Kleider von Watters Brides und Lusan Madongus sind bei Belle en Blanc zu finden.

„Ich mag schlichte, raffinierte Kleider“, erklärt Olga in perfektem Englisch ihre Auswahl. „Das Kleid soll der Braut nicht die Show stehlen, sondern ihre natürliche Schönheit unterstützen.“

Olga hat einen guten Blick dafür, einer zukünftigen Braut steht. Zielstrebig wählt sie eine Robe für die ehemalige Mademoiselle aus.

Als Olga das Korsett zuschnürt, bleibt mir nicht nur deswegen die Luft weg – es ist Liebe auf den ersten Blick. Offenbar ist viereinhalb Jahre vor dem Vow-Renewal bereits klar, welches Kleid es sein soll.

Wer noch auf der Suche nach seinem Traumkleid ist, tut gut daran, auch mal bei Belle en Blanc vorbeizuschauen. Termine könnt ihr gleich online buchen.

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