Anfang Jahr war ich berufsbedingt für zwei Monate in Laos. Und noch selten habe ich so gut und so viel gegessen. Und trotzdem noch abgenommen. Die laotische Küche ist sehr leicht, beinhaltet viel Gemüse. Also eigentlich perfekt für alle, die auf ihre Figur achten müssen oder sogar bis zum Hochzeitstag noch einige Kilos abnehmen möchten.

Was den Schweizern ihre Pasta, ist den Laoten ihr Papayasalat. Wenn ich mal einen Tag nicht davon ass, fühlte ich mich gleich auf Entzug. Inzwischen habe ich mich zwar wieder gut an die hiesige Küche gewöhnt, kann aber trotzdem ein Mal im Monat nicht auf meinen „Tam Mak Hung“ verzichten.

Papayasalat

Die Zubereitung geht ziemlich schnell. Falls ihr auch mal Lust darauf habt, hier das Rezept:

1 grüne, unreife Papaya

1 Handvoll Cherrytomaten

2 – 4 Birdeye-Chillies

2 Limetten

2 Knoblauchzehen

Zucker

Fischsauce

2 EL Erdnüsse

Die Papaya schälen, entkernen und in einer Röstiraffel raffeln. Die Cherrytomaten klein schneiden und zur Papaya hinzu geben. Knoblauch, Chili und etwas Salz (oder Glutamat) im Mörser zerstossen. Mit der Papaya vermischen. Fischsauce, Zucker und Limettensaft je nach Geschmack darüber geben. Das Ganze unter leichtem Stampfen vermischen und abschmecken. Die Erdnüsse fein hacken und darüber geben. Mit Kleb- oder Jasminreis servieren.

Bon Appetit!

PS: In Laos würde eigentlich rohe Fischsauce benützt. Dafür fermentiert der Fisch tagelang an der Sonne in einer Flüssigkeit aus Wasser und Gewürzen. Den meisten Europäern schmeckt das zu intensiv. Deshalb habe ich im Rezept herkömmlich Thai-Fischsauce benutzt.